Erfolgreich dank IT-Outsourcing: 3 Beispiele für die gewinnbringende Zusammenarbeit von Unternehmen und IT-Dienstleistern

Next Big Think Apr. 16, 2021

Was haben Slack, WhatsApp und Alibaba gemeinsam? Sie sind große Namen in der Unternehmenslandschaft. Alle drei Unternehmen haben einen Marktwert in Milliardenhöhe und spielen jährlich wachsende Umsätze ein. Ihren Erfolg haben sie einer weiteren Gemeinsamkeit zu verdanken – einer strategisch wertvollen Entscheidung. Durch die Zusammenarbeit mit externen IT-Experten konnten sie neuen Sichtweisen und Kompetenzen in das Unternehmen holen und ihre Produkte sowie ihre Leistungen verbessern. Die Kooperation mit IT-Dienstleistern verhalf ihnen zu einem enormen Sprung in der Unternehmensentwicklung. Wie es den drei Firmen gelingen konnte im großen Stil von IT-Outsourcing zu profitieren, lesen Sie im folgenden Artikel.

1. Slack – Look & Feel im Nearshoring

Slack ist ein Messanger-Dienst und ein Kollaborations-Tool für Unternehmen und hilft Teams bei der Kommunikation sowie der internen Organisation. Es ist ein cloud-basierter Service, der unter anderem Videotelefonie, Dokumententransfer und Organisation in verschiedenen Channels ermöglicht. Besonders beliebt ist Slack aufgrund seines frischen Designs und der intuitiven Benutzeroberfläche. Dafür hatte sich das US-amerikanische Unternehmen Hilfe geholt. Slack hat das Design des Logos, der Web-Anwendung und der Mobile App in der Beta-Version an Metalab ausgelagert. Die Firma aus dem kanadischen Vancouver ist auf Interface-Design spezialisiert.

Die Design-Spezialisten wurden unter anderem dazu beauftragt, die Beta-Version der Software zu testen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Damit hat der externe Dienstleister maßgeblich zum Look and Feel der Marke Slack beigetragen. Mit Erfolg: Durch die kompetente Beratung konnte Slack in kürzester Zeit eine große Nutzerbasis aufbauen. Mittlerweile verzeichnen sie mehr als 12 Millionen User täglich.

2. WhatsApp – Kostenreduktion durch Offshoring

Haben Sie WhatsApp auf Ihrem Smartphone installiert? Mit hoher Wahrscheinlichkeit! Denn allein die Android-Version der Applikation wurde über 5 Milliarden Mal heruntergeladen. Die Reise des wohl beliebtesten Messanger-Dienstes für Mobilgeräte begann im Jahr 2009. Mit einem Startkapital von gerade einmal 250.000 US-Dollar aus der ersten Finanzierungsrunde musste das Unternehmen die Betriebskosten so niedrig wie möglich halten. Im Jahr 2012 hatte WhatsApp nur 30 Vollzeitangestellte und fünf Teilzeitbeschäftigte. In der App-Entwicklung spielte IT-Outsourcing eine zentrale Rolle. WhatsApp setzte auf die Zusammenarbeit mit osteuropäischen Developern. Maßgeblich für die Entwicklung der iOS-Version des Messanger-Dienstes war der russische Freelancer Igor Solomennikov. Lange Zeit wurde er extern mit der Weiterentwicklung der Applikation für Apple-Geräte beauftragt. Das WhatsApp-Team konzentrierte sich derweil mit der Kundenbetreuung und dem Tagesgeschäft. Später wurde Solomennikov festangestellt. Mit kleinem Budget und IT-Outsourcing gelang es dem Unternehmen eine der erfolgreichsten Applikationen der heutigen Zeit zu entwickeln. Im Jahr 2014 wurde WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar von Facebook gekauft.

3. Alibaba – Kompetenzgewinn durch externe Partner

Im Jahr 1999 gründete der chinesische Unternehmer und ehemalige Englischlehrer Jack Ma Alibaba. Maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens war eine Entscheidung von Ma für IT-Outsourcing. Für die Entwicklung und das Design der Alibaba-Website beauftragte er ein US-amerikanisches Unternehmen. Im Fall von Alibaba ging es jedoch nicht um Kostenreduktion, sondern um den Gewinn von Kompetenzen, die zu dem Zeitpunkt nicht vor Ort zu finden waren. Der Entscheidung für einen amerikanischen Dienstleister lag auch ein strategisches Anliegen zu Grunde. Alibaba sollte ansprechend für chinesische, aber auch englischsprachige Kunden sein. Dieser internationale Ansatz trägt Früchte. Denn mittlerweile ist Alibaba der größte B2B-Online-Marktplatz der Welt. Am 11.November findet der sogenannte Singles’ Day statt. Dieser gilt als Schnäppchen-Tag und wird von Online-Händlern weltweit für Rabatt-Aktionen und Sonderangebote genutzt. Im letzten Jahr konnte Alibaba an diesem Tag einen Verkaufsrekord verzeichnen: Insgesamt wurden Waren im Wert von 47,7 Milliarden Euro auf der Handelsplattform bestellt.

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Daniel Rieger 
Partnerships Development Manager 
E-Mail: daniel.rieger@fintechcube.com
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Sarah Kolberg

Sarah Kolberg ist Redakteurin bei fintechcube und hat sich in ihrer bisherigen Laufbahn vor allem mit der digitalen Transformation im Public Sector beschäftigt.