Design-Thinking-Workshop: Mit Spaß und Spiel zur Problemlösung.

cubeacademy Apr. 02, 2020

Einblick in unsere cubeacademy vor der Corona Zeit

Design Thinking nennt sich eine innovative Arbeitsmethode, die uns mit viel Kreativität und einem klaren Konzept dabei hilft, konkrete Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Bei Giganten wie Apple, Google oder SAP wird die Methode bereits seit Langem eingesetzt – da wollten auch wir von der Facunda GmbH nicht länger hinten anstehen. So besuchten wir den Workshop Design Thinking in der cubeacademy – voller Neugier, ob sich die Methode auch in unseren Berufsalltag integrieren lässt…

Kreativität ist im Workshop permanent gefragt

Das bisschen Aufregung, das ein paar von uns verspürt haben, hat sich schnell in reine Vorfreude verwandelt, als wir unserer Trainerin gegenüberstanden. Sophie ist ihre Erfahrung auf dem Gebiet Design Thinking sofort anzumerken – genauso wie ihre Begeisterung für das Thema! Mit heiteren Spielen schafft sie es schnell das Eis zu brechen und uns anhand eines einfachen Beispiels zu zeigen: Selber machen bringt mehr Spaß als einfach nur nachzulaufen! So führt Coach Sophie durch den gesamten zweitägigen Workshop. Sie kann spontan auf Nachfragen und Forderungen eingehen – was nicht ganz easy ist in unserer diversen Gruppe, in der sich nicht nur verschiedenste Arbeitsbereiche verstecken. Doch bald stellt sich heraus, dass gerade auch der Mix aus Designern, Projektmanagern und Redakteuren, Neulingen und Erfahrenen, dabei hilft, Probleme aus verschiedensten Blickwinkeln zu beleuchten und kreative Ideen zu finden. Und Kreativität ist in diesem Workshop ganz eindeutig gefragt.

Durch einen spielerischen Einstieg schafft es Sophie Friedrich (2.v.r.) schnell, das Eis zu brechen.

In zwangloser Atmosphäre zu nachhaltigen Ideen

Die cubeacademy lädt mit ihren verschiedenen Sitzgelegenheiten und der offenen Küche dazu ein, sich bei den vielen Partner- und Gruppenarbeiten auch räumlich zusammenzutun und bei kleinen Snacks und Getränken zu Buntstiften und Papier zu greifen. Bald werden die Räume so selbst zu einer Art Kunstwerk, in denen wir unsere selbst gemalten und gebastelten Ideen ausstellen. Konzepte werden an verschiedenen Ecken gesammelt – erst einmal kunterbunt und durcheinander, dann wieder sortiert und lösungsbezogen. Quatsch und vermeintlicher Nonsens finden genauso Beachtung wie eher konservative, offensichtliche Lösungsansätze. Der Spaß kommt im ganzen Workshop nicht zu kurz – Sophie betont immer wieder, dass keine Grenzen gesetzt sind und gerade in einer lockeren, zwanglosen Atmosphäre die allerbesten Ideen entstehen.

Verstehen, Point-of-View oder Prototyping: Durch Praxisbeispiele zu mehr Erfolg

Der ganze Workshop ist abwechslungsreich gestaltet und nicht eine Sekunde langweilig. Die Ideen aller werden gleichwertig behandelt, jeder kommt zu Wort, ohne dass er sich vor Spott fürchten muss. Die theoretischen Einheiten werden kurz und knapp dazwischen gestreut, sodass viel Raum für das eigene Probieren bleibt. Der iterative Prozess des Design Thinkings bleibt nämlich nicht nur Theorie – ob es nun um die Punkte Verstehen, Point-of-View oder Prototyping geht: Alles wird gleich an anschaulichen Beispielen erklärt und selbst versucht. Ein Aha-Erlebnis für alle: Nur wenn man sich mal aus der eigenen Komfortzone bewegt, kann man am Ende was Neues lernen und erfahren. Ein Kollege zum Beispiel entdeckt so sein Talent für prägnante Symbole. Eine Kollegin ist überrascht, wie gut kleine Rollenspiele helfen können, sich in andere hineinzuversetzen.

„Wir alle neigen dazu, sofort eine Lösung finden zu wollen, ohne überhaupt das Problem ganz zu verstehen.“

Der erste Tag endet mit einer großen Portion positiver Energie, viel Gesprächsstoff und tollen Inspirationen. Am zweiten Tag geht es um die konkreten Probleme in unserem Arbeitsalltag. Tatsächlich haben wir alle das Modell des Design Thinkings  schon so verinnerlicht, das wir es direkt anwenden und großen Nutzen daraus ziehen können. Was für ein tolles Gefühl!
Am Ende gehen wir mit einem fertigen Prototypen aus der Tür – ein bisschen erschöpft vom vielen Brainstorming, aber voller Motivation, unsere gebastelte Lösung nun in den Alltag zu integrieren. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Der Workshop war für uns alle ein voller Erfolg. Und jeder von uns hat so viele Ansätze und Ideen mitgenommen, die er in seinen Alltag integrieren kann. Sei es, dass wir für unsere eigene Voreingenommenheit und alte Verhaltensmuster sensibilisiert wurden, oder schlicht die Erkenntnis, dass sich in einer Gruppe motivierter Kollegen stets die besten Lösungen finden lassen.
Mir persönlich werden Sophies Worte: „Wir alle neigen dazu, sofort eine Lösung finden zu wollen, ohne überhaupt das Problem ganz zu verstehen" noch lange im Gedächtnis bleiben. Das Problem zu erforschen, ist eben genauso wichtig, wie die Lösung zu bauen. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an unseren Coach Sophie, die es schaffte, uns alle mit ihrer Begeisterung anzustecken.

Für alle sind diese Zeiten eine Herausforderung – wir von fintechcube haben sie angenommen. Wir übernehmen Verantwortung und geben unserer Gesellschaft etwas zurück: Wissen. Wir öffnen unsere interne Academy für alle, die diese Zeit nutzen wollen, um sich weiterzubilden. www.cubeacademy.de

Autor: Kathrin Gleich

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Sophie Friedrich

Sophies Erfahrung aus Strategieberatung, Startups & Coaching steht für menschlich orientierten Wandel & Innovation, um die optimale Kombination aus süß & salzig, die Lust auf mehr macht, zu schaffen.