Eine Erfolgsgeschichte aus der Praxis

Next Big Think Dez. 18, 2019

Dass offene Plattformen mit funktionierenden Schnittstellen essentiell sind, um den Kundenansprüchen gerecht zu werden, wurde bereits thematisiert. Doch was bedeutet das in der Praxis?

N26-Ökosystem als Erfolgsmodell

Mit laut Handelsblatt über 3,5 Millionen Kunden zählt die 2013 gegründete Challenger-Bank N26 zu den am erfolgreichsten wachsenden Fintechs Deutschlands. Mit seiner Plattform-Idee schafft das Unternehmen, das seit 2016 im Besitz einer Banklizenz ist, ein Ökosystem, mit dem sich neue Erlösquellen und Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Finanzdienstleistern ergeben.

Gründer Valentin Stalf setzt mit seiner N26-Plattform auf dienstleistungsstarke Kooperationspartner

N26-Savings: Umsetzung des Plattform-Ansatzes

N26 sah in Raisin mit seiner Marke WeltSparen genau diese Kooperationschance, um die Dienste von Raisins WeltSparen direkt aus einer Hand in der eigenen Plattform anbieten zu können. Durch eine moderne API-Schnittstelle wird der Datenaustausch ermöglicht und der Geldanlageservice als „N26 Savings“ in die Plattform integriert. N26-Nutzer können somit direkt über digitale Kundenschnittstellen, beispielsweise über ihre N26-App auf die Festgeld- und Tagesgeldangebote europäischer Partnerbanken zugreifen.

N26 setzt auf Partner

Dass N26 mit dem offenen Plattformansatz in der Umsetzung schon sehr weit ist, zeigen weitere Kooperationen mit dem Robo-Advisor-Vermögensverwalter Clark und dem Peer-to-Peer-Online-Geldtransfer-Service Transferwise.

Das Beispiel N26 verdeutlicht, warum offene Plattformen für Banken und Fintechs das Zukunftsmodell darstellen:
 Neue Erlösquellen, die Erleichterte Integration von Drittanbieter-Services und die daraus resultierende Erfüllung der Kundenbedürfnisse.

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Paul Späthling

Paul Späthling ist Wirtschafts- und Medien-Journalist. Er lebt und arbeitet in Berlin.