Erfahrungsbericht: Mit der interne cubeacademy-Schulung zur begehrten SCRUM Zertifizierung

cubeacademy März 12, 2020

Das große Ziel, das jeder Teilnehmer der cubeacademy SCRUM-Schulung hat, ist das Bestehen der Prüfung, der Erhalt des Zertifikats. Kursleiterin Sophie Friedrich trimmt ihre Teilnehmer dabei mit viel Ideenreichtum, spaßiger Abwechslung und intensivem Q und A in drei Schulungen auf ein „High Level“, welches das Erlangen des schwierigen SCRUM-Zertifikats zur lösbaren Aufgabe macht.

SCRUM-Coach Sophie ermöglicht eine optimale Prüfungsvorbereitung

Man merkt von Anfang an, wie wichtig es der Kursleiterin ist, dass jeder einzelne alle Themenpunkte versteht. Prüfungssimulationen, die im Laufe der Schulung absolviert werden, erweisen sich als effizientes Mittel, um das eigene Wissen abzufragen. „83 Prozent richtig beantwortet!“, gibt ein Kursteilnehmer (ein Projekt Manager) stolz von sich. 83 Prozent ist tatsächlich von allen Kursteilnehmern das beste Ergebnis. Der englische SCRUM-Wissenstest ist nicht leicht und verlangt den Teilnehmern einiges ab. „Macht den Test solange, bis ihr 100 Prozent erreicht habt“, rät beispielsweise Sophie Friedrich dazu. Jeder weiß also nun, was auf einen zukommt und nachdem klar wird, wie organisiert und strukturiert Sophies SCRUM-Schulung abläuft, kann auch jeder nach der Sitzung erleichtert sein, denn die Teilnehmer wissen: SCRUM-Coach Sophie ermöglicht eine optimale Prüfungsvorbereitung.

Effiziente Teamarbeit hat immer Priorität

Durch einen spielerischen Einstieg schafft es Sophie gleich zu Beginn die Stimmung aufzulockern. Mithilfe eines Aufwärmspiels kristallisieren sich sofort wichtige Punkte, die auch bei SCRUM eine elementare Rolle spielen, heraus: Effiziente Teamarbeit hat immer Priorität. Jedes Teammitglied sollte seine Gedanken laut aussprechen, damit anschließend im Team die beste Entscheidung gefällt werden kann. Anhand Sophies Aufwärmspiel waren dies Fragen wie „Wer zählt laut mit?", "Wie viele Papierbälle werden benötigt?", „Wer sammelt die Bälle?“, oder „Was ist effizienter damit die Bälle so schnell wie möglich von A nach B kommen? Sich im Kreis oder hintereinander aufstellen?“. Der Austausch und das Einholen anderer Meinungen bevor das Projekt überhaupt losgeht ist notwendig, da erst ab diesem Punkt mögliche Risikofaktoren einberechnet werden können. Die Frage „Was setzen wir uns als Ziel?“ kann somit realistischer beantwortet werden. Aus eigener Erfahrung ist es sinnvoller, Fehler mit einzukalkulieren, da Fehler passieren können. Unser Team hat beispielsweise im ersten Durchgang des Aufwärmspiels keine Fehler einkalkuliert. Durch mangelnde Konzentration, was im Verlaufe eines Projekts passieren kann, schlich sich jedoch ein Fehler ein und die Zielvorgabe konnte zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr erfüllt werden. Die Erfahrung wurde in den zweiten Durchgang mitgenommen: Das Einkalkulieren eines Fehlers, eine bessere Abstimmung innerhalb des Teams und ein besseres Gefühl für die Aufgabe ermöglichten uns die gesteckten Ziele problemlos zu erreichen.

Während sich das Team anfangs mit der Leistungseinschätzung schwer tat, lernte es schnell dazu und schaffte es in den anschließenden Runden realistische Schätzungen abzugeben.

Für das begehrte SCRUM-Zertifikat müssen 85% der Fragen richtig beantwortet werden

Damit jeder der Kursteilnehmer auf dem gleichen Stand ist, lässt Sophie die letzte Schulung (Teil 1) in einer Zusammenfassung nochmals Revue passieren. ‚Welche Rolle nimmt ein Product Master innerhalb eines SCRUM-Projekts ein?‘, , Auf welchen drei Säulen wird SCRUM aufgebaut?‘,  ‚Welches Aufgabengebiet hat das Development Team?‘,  ,Welche fünf Werte müssen in SCRUM gelebt werden?‘. Diese und ähnliche Punkte werden in einem Brainstorming beantwortet, während Unverständlichkeiten, wie zum Beispiel ‚Wie werden die Werte für unser Team am Besten umgesetzt?‘ ausgeräumt werden. Nach dem Recap setzt Sophie anhand von Beispielen aus der Praxis den Weg hin zur SCRUM-Prüfung fort. Es wird über Themen wie Der Ablauf eines Scrum Projekts diskutiert und Rollenverteilungen der einzelnen Mitglieder eines SCRUM-Projekts (Development Team, Scrum Master, Product Master, Product Owner) werden ausführlich besprochen. Die im Anschluss auf scrum.org stattfindende Prüfungssimulation ermöglicht es jedem Teilnehmer, sich für den Härtetest optimal vorzubereiten. Ein Pool aus 3.000 Fragen verlangt jedem ein profundes Wissen ab, was auch notwendig ist, denn: Um in SCRUM, egal ob zum Master, Product Owner, Professional Scrum Master 1 oder Professional Product Owner 1, zertifiziert zu werden, muss jeder 85% der Fragen richtig beantworten. Ein Zeitfenster von 60 Minuten setzen bei 80 zu beantwortenden Fragen zudem zügige Entscheidungen voraus.

Sophie Friedrich (l.) bezieht in ihren Schulungen gezielt alle Teilnehmer mit ein bei der Schulung eines Kundenprojekt Teams

Der anschließende spielerische Übergang (Ein Quiz auf play.Kahoot.it) ermöglicht es zudem, dass die Kursteilnehmer ihr Wissen mit Spaß bei der Sache gegenseitig abfragen können. Mit einem SCRUM-Lehrfilm und einer abschließenden Zusammenfassung endet die Schulung.

Da es nicht unwahrscheinlich ist, dass nach dem reichlichen Input Fragen aufkommen können, bietet Sophie Friedrich vor der finalen Prüfung noch einen Termin zur Q and A Session an, damit jeder auch perfekt vorbereitet ist, um Sophies Anspruch gerecht zu werden:
Ein 100% Traum-Ergebnis im SCRUM-Test.


Autor: Paul Späthling
Nach seinem Journalismus-Studium zog es Paul nach Berlin, wo er von Beginn an als Online-Redakteur tätig war. Im fintechcube-Blog vermittelt er seinen Lesern Wissen aus der Finanz- und Fintechwelt.

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