Ich muss nochmal darüber design thinken

cubeacademy Okt. 20, 2020

Design Thinking – da denken viele erstmal an Knete, Uhu, Schere und bunte Post-it’s. Aber was steckt dahinter? Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert – und genau so hat sich auch die Art und Weise, wie wir Probleme lösen müssen und in die Zukunft denken können, geändert. Worum es momentan geht? Um Teamgeist. Und darum, Grenzen zu sprengen. Es geht vor allem darum, Dinge zu hinterfragen, die zuvor selbstverständlich waren.

Früher wurden Innovationen im stillen Kämmerlein entwickelt. Das ist heute nicht mehr besonders erfolgsversprechend. Im Design Thinking geht es darum, sich die Brille des Nutzers aufzusetzen, sich seine Bedürfnisse, seine Gefühle und seinen Lebensstil anzueignen, um dann mit dieser Perspektive das für den Kunden bestmögliche Produkt an den Start zu bringen. Und für diesen Prozess können Knete, Uhu, Schere und bunte Post-it’s durchaus gewinnbringend sein…

Die neue Sprache des Erfolgs

Um etwas ganz Neues zu schaffen, muss man alte Muster erstmal über Bord werfen. Das ist aber gar nicht so einfach – schließlich sind wir alle durch gewisse Konventionen, Vorbilder und Systeme geprägt worden. Unser Schulsystem zum Beispiel hat uns selten in punkto Kreativität und beim Einnehmen einer außergewöhnlichen Perspektive gefördert. Darum sind die vielen spielerischen Hilfsmittel im Design Thinking eine gute Möglichkeit, mal anders an Probleme heranzugehen und zu experimentieren, was das Zeug hält. Es gilt Gedankenschranken aufzubrechen und „out of the Box“ zu denken. Ziel ist es, recht schnell Ideen zu visualisieren (darum das Wort „Design“) und zu testen (indem man einen Prototypen baut), um so eine Idee auf Tauglichkeit zu überprüfen. Man sagt, der Erfolg vieler Mega-Konzerne wie Apple, Ideo, IBM und SAP beruht auf diesem Prinzip.

Kreativität kann man nicht googlen

Die wichtigste Zutat für einen solchen Design Thinking-Prozess ist die Kreativität aller Beteiligten. Und damit meint man nicht nur den recht homogenen Input einer kleinen Gruppe aus dem Management. Sondern um einen möglichst bunten Querschnitt an Erfahrungen, Werten, Denkweisen und Expertisen. Ob junge IT-ler, gestandene Art Directoren, hippe Project Manager oder konservative Recruiter dabei zusammenkommen – das Motto lautet: Je diverser, desto besser. Denn nur so kann am Ende etwas wirklich Neues entstehen.

Der Mensch ist alles, was zählt

Egal ob es um die Entwicklung eines neuen Geschäftsfelds, Produkts oder Prozesses geht: Der Mensch steht im Mittelpunkt aller Entscheidungen. Denn er soll irgendwie von dem neuen Geschäftsfeld, dem neuen Produkt oder dem neuen Prozess profitieren. Die Lösungen, die wir mit Design Thinking finden möchten, sollen den Nutzer emotional, kognitiv und in der haptischen Anwendung überzeugen. Das heißt, sie sollen nicht nur toll aussehen, sondern auch einen echten Mehrwert bringen.

Und wie das genau funktioniert? Was sind die verschiedenen Phasen eines Design Thinking-Prozesses? Und wie lange dauert die Entwicklung einer Idee bis hin zum Produkt? Wir versuchen in unseren neuen Online-Seminaren, auf ähnlich allgemeine und auch auf deine konkreten Fragen zum Thema Design Thinking Antworten zu geben!

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Sophie Friedrich

Sophies Erfahrung aus Strategieberatung, Startups & Coaching steht für menschlich orientierten Wandel & Innovation, um die optimale Kombination aus süß & salzig, die Lust auf mehr macht, zu schaffen.