Im Interview: Frank Gessner, Chairman INVAO Group

Next Big Think Dez. 17, 2020

In unserem Interview schildert Frank Gessner, warum für ihn die Kombination aus künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie so faszinierend ist. Mit seinem Unternehmen INVAO ermöglicht er Investoren nicht nur die KI-gestützte Anlage in digitale Assets wie Bitcoin & Co., sondern finanziert mit einem Teil der Handelsgewinne auch soziale und ökologische Projekte rund um die Welt. Frank Gessner hat Informatik mit dem Schwerpunkt KI studiert, den ersten Internet-Shop programmiert und inzwischen zehn Firmen mitgegründet und aufgebaut. Ihn motiviert sein Anspruch, immer ganz vorne mit dabei zu sein, wenn massive Umwälzungen durch neue Technologien entstehen.

Was fasziniert Sie an künstlicher Intelligenz und der Blockchain-Technologie?

Die Begeisterung für Technologie und deren Nutzen für uns alle bestimmt meinen gesamten beruflichen Werdegang. Ich bin in der DDR aufgewachsen und hatte als Kind dieses typisch beengte, kontrollierte Feeling. Als ich 21 Jahre alt war kam die Wende und ich durfte Informatik mit dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz studieren. 1991 war ich dann einer der ersten frühen Internet-Anwender, denn es hat mich unglaublich fasziniert, dass jeder - ohne dass es irgendwelche Genehmigungen brauchte - eigene Websites bauen kann, Anwendungen über das Internet betreiben oder frei kommunizieren darf.

Im Jahr 1993 habe ich dann - das wissen nur wenige - den weltweit allerersten Internet-Shop programmiert und betrieben. Daraus ist dann die Intershop AG entstanden, die eine der großen Stars am Neuen Markt war. Danach entstand eine Internetfirma nach der anderen, die ich mitgründen und aufbauen durfte, inklusive Delivery Hero, wo ich weltweit die Technologie geleitet habe.

Immer wenn massive Umwälzungen durch Technologie getrieben werden, dann will ich nicht in der dritten, vierten Adaptionswelle, sondern ganz vorne mit dabei sein – auch weil es mich technisch einfach interessiert. Gerade ist die Kombination von KI und Blockchain für mich faszinierend. Denn KI wird irgendwann einfach überall eine Rolle spielen und die Blockchain ist sozusagen die logische Weiterentwicklung des Internets.

An welchen Herausforderungen wird aktuell bei INVAO im Bereich KI gearbeitet?

Immer mehr institutionelle, aber auch private Anleger, wollen in Krypto bzw. Blockchain, also in digitale Assets wie Bitcoin & Co. investieren. Jeder, der sein eigenes Vermögen oder das von Dritten verwaltet, handelt zunehmend fahrlässig, wenn er oder sie die Anlageklasse digitaler Assets ignoriert und Investitionen aufschiebt. Nicht nur aus spekulativen Gründen, sondern einfach, weil sich digitale Assets für eine Diversifikation von Vermögenswerten eignen.

Die Risiken im Markt der digitalen Assets sind zwar groß. Doch in unserem gesamten Geldsystem und in den Aktienmärkten sind die Risiken derzeit ebenfalls unabsehbar. Digitale Assets haben da eine gute Hedging-Funktion, da diese sehr wahrscheinlich zusätzlich profitieren, wenn staatliche Währungen oder Aktienmärkte unter Druck geraten. Diese Absicherung suchen immer mehr Investoren und wir sehen, dass immer mehr Liquidität in die Krypto-Märkte hineinfließt.

Digitale Assets wie Bitcoin oder Ether sind jedoch (noch) alle sehr volatil, schwanken also extrem im Wert. Gerade sind wir in einer Situation, in der die Märkte von einem Hoch in das nächste wollen. Aber genauso sicher gehen die Märkte danach auch wieder nach unten. Wenn sie hochgehen, dann will ich einfach nur die richtigen Assets rechtzeitig gekauft haben und diese als „long“-Positionen halten. Wenn die Märkte jedoch nach unten gehen, dann will ich entweder nicht mehr im Markt investiert sein oder noch viel besser, ich „shorte“ die Assets, um sogar noch vom Abwärtstrend zu profitieren.

Doch dafür muss ich jeweils vorher wissen, wann die Märkte hoch und wann nach unten gehen. Wir analysieren dafür eine Unmenge an Daten. Einerseits auf der Blockchain selbst: Zum Beispiel wie viele Leute zu welchen Einstiegskosten wann gekauft haben und wann sie ihr Take-Profit nehmen, also verkaufen. Das sind die sogenannten On-Chain-Daten. Aber auch Daten außerhalb der Blockchain sind wichtig, beispielsweise wieviel neues institutionelle Geld soll investiert werden, was macht Paypal, welche Google-Suchen gibt es? Das sind die sogenannten Off-Chain Daten.

Diese enorme Menge an Off-Chain- und On-Chain-Daten – wir nennen sie Indikatoren – in ihrer Kombination auszuwerten und danach dem System für einzelne digitale Assets zu sagen „Hey, geh long oder short“ – das machen wir über eigens entwickelte KI-Systeme. Wir aggregieren also die Masse an Daten und werten sie aus. Dadurch können wir viel treffsicherer und schneller „long oder short“ gehen, als dies mit manuellem Trading möglich wäre. Wir erreichen damit Wertzuwächse der verwalteten Portfolios, die ohne eine solche Automatisierung nicht möglich wären – egal ob die Märkte hoch oder runter gehen.

Was möchten Sie mit KI und Blockchain bewegen?

Ich bin fest davon überzeugt, dass Blockchain-basierte Anwendungen unseren Alltag genauso stark verändern werden, wie es das Internet gemacht hat. Für mich ist die Blockchain eine vollkommen logische Weiterentwicklung des Internets. Im Internet kann ich ja bisher nur Daten austauschen, mehr ist nicht möglich. Sobald ich jedoch Werte austauschen will, beispielsweise jemandem Geld schicken oder Finanzprodukte kaufen, brauche ich zentrale Instanzen wie Banken, Notare oder Anbieter wie PayPal oder Visa. Blockchain basierte Anwendungen wie Digitalwährungen oder tokenisierte Assets erlauben hingegen den sicheren und viel effizienteren Austausch ohne zentrale Instanzen, direkt vom Sender zum Empfänger, getreu dem dezentralen Grundkonzept des Internets.

Unsere Kinder und Enkel werden irgendwann mal fragen: Wieso konntet ihr damals schon ein Video oder Foto über WhatsApp schicken, Geld jedoch nicht - sind doch beides nur Daten? Es wird völlig normal werden, dass ich Geld oder andere digitalisierte Assets auch über Grenzen hinweg in wenigen Minuten transferieren kann.

Oder nehmen wir zum Beispiel die vielen Gesundheitsdaten, die wir ständig über uns selbst mit unserem Smartphone, unserer Watch, Schlafüberwachungs- oder Selbstoptimierungs-Apps und so weiter sammeln. Wo sollen diese Daten gespeichert werden? Ich will weder, dass meine Krankenkasse, noch dass Google, Facebook oder der Staat diese Daten auswerten kann. Die sollen zwar in der Cloud gespeichert sein, doch ich bin der Einzige, der mit seinem privaten Schlüssel darauf Zugriff hat. Wenn ich dann in Südafrika zum Arzt gehe, kann ich dem Arzt Zugriff auf meine Gesundheitsdaten geben.

Ich investiere seit über 25 Jahren in Technologie-Unternehmen, habe zwei Venture Capital Gesellschaften mitgestaltet und baue gerade meine zehnte Firma auf. Wenn ich etwas gelernt habe, dann folgendes: Wenn eine Technologie relevante Probleme signifikant besser löst als alles andere, dann wird sie sich durchsetzen. Vielleicht nicht mit der ersten Generation der Anwendungen, sondern mit der zweiten oder dritten.

Mit immer mehr Blockchain-Anwendungen und Nutzern werden auch immer höhere Werte entstehen. Klar will ich an dieser Wertschöpfung teilhaben. Und ich bin jetzt 52 Jahre alt, womit ich natürlich auch in meine “Giving-Back-Lebensphase“ komme. Daher gibt es über INVAO eine gemeinnützige Stiftung, in die immer Teile der Handelsgewinne hineinfließen. Die Stiftung finanziert soziale und ökologische Projekte rund um die Welt. Damit wollen wir auch Menschen an den Technologie-Wertzuwächsen teilhaben lassen, die viel weniger als wir privilegiert sind. Das motiviert mich zusätzlich.

Was macht Ihr Finanzprodukt und KI-basiertes System so besonders?

Wir lösen damit ein relevantes Problem vieler Anleger, die zwar in digitale Assets investiert sein wollen, jedoch weder wissen, in welche genau, noch wie sie die jeweiligen Positionen gegen Kursverluste absichern können.

Wir haben dafür unsere KI-Systeme, die zum jeweiligen Zeitpunkt immer den optimalen Portfolio-Mix aus den attraktivsten digitalen Assets erstellen. Diese Positionen verwalten die KI-Systeme dann wiederum aktiv. Sie gehen also je nach Marktphase „long“, „short“ oder verkaufen diese wieder, um die Portfolios mit anderen digitalen Assets umzuschichten.

Krypto-Fonds gibt es mittlerweile weltweit eine ganze Menge. Die bieten aber fast alle nur passive Finanzprodukte an. Anleger investieren über diese ebenfalls in digitale Assets, diese werden jedoch einfach nur gehalten. Jeder Auf- und eben auch Abschwung des Marktes wird also ebenfalls voll mitgenommen. Ein aktiv verwaltetes Portfolio wie von INVAO kann da deutlich über dem Markt Gewinne realisieren. Wir sind übrigens einer der wenigen wirklich aktiven Manager von Krypto-Assets, was wir nur dank unseren KI-basierten Handelssystemen machen können.

Wie kann der Mittelstand KI und Blockchain aktiv für sich nutzen?

Blockchain und KI basierte Anwendungen werden mittelfristig auch für den Mittelstand immer signifikanter. Für viele Unternehmen wird der zukünftige wirtschaftliche Erfolg maßgeblich von solchen technologischen Innovationen abhängen.

Bill Gates hat einmal gesagt: "Wir überschätzen immer den Wechsel, der in den nächsten zwei Jahren geschehen wird und unterschätzen den Wechsel, der in den nächsten zehn Jahren passieren wird.". Der Einfluss neuer Technologien wie das Internet oder Mobilfunk entwickelt sich in der Wirtschaft oft exponentiell, beginnt also schleichend langsam und dann kommen die Auswirkungen so massiv und so schnell, dass ich als Unternehmen in meinem jeweiligen Geschäftsfeld einen erheblichen Wettbewerbsvorteil habe, wenn ich schneller als andere davon profitieren kann. Genauso drohen mir starke Nachteile, wenn ich zu spät auf technologische Veränderungen reagiere.

Ich rate mittelständischen Unternehmen zwei Dinge:

Einerseits sollten Unternehmen bereits heute kleine Mini-Projekte mit KI und Blockchain aufbauen, an denen vielleicht nur ein oder zwei Mitarbeiter beteiligt sind. Nicht aus Umsatzgründen, sondern um im eigenen Geschäftsfeld über Blockchain- und KI-Anwendungen zu lernen und einen Wissensvorsprung aufzubauen. Wer erst spät mit der Lernkurve anfängt, hat natürlich einen deutlichen Nachteil gegenüber jenen, die das Wissen bereits In-House haben. Dabei sollten sich die Unternehmen nicht nur fragen, wie man das, was man heute macht, morgen etwas besser mittels Blockchain und KI anbieten kann. Sondern es geht darum, wie man mit den neuen Technologien und Anwendungen einen noch viel größeren Kundennutzen generieren und ganz neue Märkte erschließen kann.

Mein zweiter Tipp an den Mittelstand ist, einen Teil des Unternehmensvermögens in digitalen Assets abzusichern. Jeder Mittelständler, der über Cash-Reserven verfügt, hat heute ein starkes Inflationsrisiko in seinen Büchern. Mit den Risiken, die wir momentan im globalen Finanzsystem und insbesondere in der Eurozone haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Cash-Reserven einen Schock erfahren, enorm. Deshalb sollte wenigstens ein Teil davon mit digitalen Assets abgesichert werden. Das ergibt nicht nur große Gewinnchancen, sondern hilft, das Risiko in den Büchern zu reduzieren. Viele Unternehmer sagen, sie können doch nicht Rücklagen der Gesellschaft in Bitcoin oder anderen Krypto-Assets riskieren. Da widerspreche ich, speziell wenn die digitalen Assets aktiv verwaltet werden. Eine Beimischung von digitalen Assets in die Verwaltung von Unternehmensvermögen senkt das Gesamtrisiko und steigert die Gewinnchancen. Das ist in vielen Studien nachgewiesen.

Der Blick in die Zukunft: Wie wird der Einfluss von KI und Blockchain in zehn Jahren aussehen?

In China ist der Yuan bereits digital, alle anderen Zentralbanken arbeiten zurzeit an digitalen Varianten ihrer Währungen. Unser heutiges Fiat-Geldsystem ist ja auch sehr umständlich. Die Leute bekommen ihr Gehalt auf ein Bankkonto, heben es am Geldautomaten ab, zahlen damit beim Bäcker und der Bäcker bezahlt das Geld wieder bei der Bank ein. Die digitalen Währungen der Zentralbanken werden ebenfalls auf Blockchain-Technologie basieren und sind dann noch einfacher austauschbar und umwandelbar gegen dezentrale Digitalwährungen wie Bitcoin & Co. Das wird ein Vertrauenswettbewerb zwischen zentralen, also staatlichen, und dezentralen Digitalwährungen auslösen, der zum Schluss unser ganzes Währungssystem besser machen kann.

Die knapp zwei Milliarden Menschen auf der Welt, die keine Aussicht auf ein Bankkonto haben, können dank Digitalkonten Geld empfangen und senden, Serviceleistungen überregional erbringen und dafür entlohnt werden – global und ohne, dass sie dafür eine Bank brauchen. Natürlich wird das kommen. Die Banken werden sich immer mehr zu Service- und Beratungsunternehmen transformieren, da das Geld- und Kreditgeschäft zunehmend über Internetanwendungen abgewickelt wird.

Es wird zudem viele Anwendungen geben, die unseren Alltag erleichtern. Beispielsweise im Gesundheitsbereich. Was macht denn ein Arzt heute, wenn wir mit Unwohlsein zu ihm kommen? Er nimmt unseren Puls, misst Fieber, fragt, wie gut wir geschlafen oder ob wir Kopfschmerzen haben. Und zum Schluss gibt es eine Diagnose und die dazu passende Therapieempfehlung. Das können KI-Systeme genauso gut, vielleicht sogar noch treffgenauer. Der Arzt kommt dann immer mehr in eine Art Supervisor-Rolle. Er schaut noch einmal auf die Ergebnisse, hilft, wenn die Diagnose doch nicht so eindeutig ist und bringt seine Erfahrungen ein. Aber er oder sie müssen nicht mehr zwangsläufig die First-Level Rolle ausfüllen. Das wird unser ganzes Gesundheitswesen entlasten und viel besser machen, insbesondere in Regionen, die ein viel schlechteres Medizinsystem haben als wir hier in Deutschland.

Auch die heute essentiellen zentralen Instanzen wie Notare, Grundbuchämter oder Handelsregister werden zu Beratern. Es wird alles viel mehr digital ablaufen, weil es sehr viel effektiver ist. Wenn ich in zehn Jahren eine Wohnung verkaufen will, brauche ich weder einen Notar noch eine Bank dazu. Der Käufer wird anhand meiner digitalen Identität auf der Blockchain nachprüfen können, ob die Wohnung tatsächlich mir gehört. Wir schließen über die Blockchain einen Smart Contract als Vertrag und sobald auf meinem Wallet der Kaufpreis eingegangen ist, wird im Grundbuch automatisch die Wohnung auf ihn überschrieben. So kann ich das mit Aktien, Sachwerten und so weiter machen.

Der digitale Trend, den wir zurzeit haben, wird in zehn Jahren dank Blockchain viel größere Bereiche umfassen und viele Prozesse signifikant einfacher und transparenter machen. Natürlich haben gewisse Branchen völlig berechtigt Angst davor. Doch sie werden nicht verschwinden, sie werden einfach anstatt einer beherrschenden eine beratende Funktion haben. Wir werden eine Transformation von zentralen Machtinstanzen zu Beratungsinstanzen sehen.

Was sind die hauptsächlichen Probleme, bei denen KI und Blockchain andere Technologien schlagen?

In den letzten 200 Jahren haben große technologische Revolutionen sich immer in jenen Bereichen durchgesetzt, in denen es gerade die größte Knappheit für weiteres Wachstum gab. Beispielsweise wurde der überregionale Handel mit Pferdekutschen zu schwierig, darum kam die Eisenbahn. Mit Elektrizität, dem Automobil, PCs und dem Internet wurden ebenso die damals größten Limitierungen angegangen, um die jeweilig nächste Stufe unserer Gesellschaften zu ermöglichen. Wenn ich schaue, wo es heute die größte Knappheit gibt, dann sind es die menschlichen Fähigkeiten selbst, die weiteres gesellschaftliches Wachstum limitieren. Künstliche Intelligenz ist daher ein für mich logischer nächster Technologieschritt, um die Potentiale der Menschen zu erweitern. Und es ist nicht aufzuhalten.

Man sollte aber nicht nur die Chancen, sondern auch die Gefahren sehen, gerade im Bereich der künstlichen Intelligenz. Denn das kann durchaus kippen. Wenn eine KI irgendwann einmal eine Maschine bauen kann, die besser ist als sie selbst und diese Maschine wieder eine bessere Maschine baut und so weiter – dann können wir nur hoffen, dass die entstehenden KIs zu uns gütig sind, denn sie werden uns in kürzester Zeit in allem uneinholbar überlegen sein.

Diese Gefahren müssen genauso ernst genommen werden wie die vielen Chancen der KI. Wir gehen damit viel zu leichtsinnig um. In der KI liegt eine mindestens so signifikante Gefahr für die Menschheit wie im Klimawandel oder in Atomwaffen. Die einen sagen, wir stehen kurz vor einem solchen Szenario. Andere sagen, das ist in den nächsten Jahrzehnten nicht zu erwarten. Eine Prognose ist noch schwierig.

Es geht mir auch nicht darum, Technologie zu verbieten oder sowas, das geht sowieso nicht. Aber mein Appell ist: Wir müssen uns diesem Thema genauso ernst annehmen, wie wir Klimawandel, Atomwaffen oder soziale Ungerechtigkeit angehen müssen. Wir müssen staatliche Kontrollmechanismen und ethische Grundsätze erarbeiten. Es muss eine viel größere gesellschaftliche Diskussion um KI geben.

Und dabei dürfen wir auch die enormen Chancen durch KI und Blockchain nicht vergessen. Krankheiten können für immer geheilt, Menschen von Arbeiten befreit werden, die zu riskant oder einfach zu langweilig sind, Umweltprobleme können nachhaltig gelöst werden und Seuchen ausgerottet. Dieses Abwägen aus Chancen und Risiken bringt jede Technologie mit sich – von der ersten Steinhacke bis zur Atomkraft. Diese Balance zu halten, dafür müssen wir eintreten und einstehen. Auch das liegt mir am Herzen.

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Gregor Puchalla

Gregor Puchalla ist Gründer und Geschäftsführer von fintechcube. Zukunftstrends sind seine Leidenschaft. Gregor hat 15 Jahre Erfahrung auf operativer und strategischer Ebene im Bereich Digitalisierung