Komm mit, lauf weg! – Vom Umgang mit Machtspielchen

cubeacademy Okt. 01, 2020

Wer kann sich daran nicht mehr erinnern: Sportunterricht. Für ein Spiel werden zwei Mannschaften gesucht. Zwei Kinder dürfen abwechselnd wählen, wer in ihr Team kommt. Na, kommen da gleich wieder ungute Gefühle hoch?

Die Spielchen aus Kindergarten und Schule – wer wird gefangen, wer nicht, wer wird als Erstes gewählt, wer als Letztes, wer wird zum Geburtstag eingeladen, wer nicht – das sind frühe Demonstrationen von Macht.

Machtspiele fangen schon in jungem Alter an und hören nie auf. Diese Art der unterschwelligen Kommunikation, die manch einer von uns sehr gezielt einsetzen kann, ist eine sehr fragwürde Kompetenz der Menschheit. Sie kann uns zu Verbrechern machen, die jedoch nie vor Gericht stehen werden. Sie kann uns jedoch auch krank und depressiv machen…  
Macht, was ist das eigentlich? Macht Macht mächtig? Und wie spielt man damit?

Unklare Auswirkungen auf Menschen und Umfeld

Forschungen zu Machtgefällen, Machtdynamiken, Machtspielchen und Machtmissbrauch gibt es viele. Aber das Problem mit der Macht ist (wie bei den meisten interpretivistischen Forschungen), dass man keine generell gültigen Aussagen bekommt, die mit Bestimmtheit voraussagen könnten, wie sich Macht auf uns und unser Umfeld auswirkt. Macht ist eng verstrickt mit vielen anderen Variablen, beispielsweise mit Bildung, Kultur und Politik. Deshalb können wir kein Patentrezept finden, wie die Zukunft wird, wenn wir dieses oder jenes machen, aber wir können zumindest Einfluss darauf nehmen. Und auch wenn wir andere nicht ändern können, so können wir doch immer an uns selbst arbeiten…

Wir überschätzen uns selbst

Dafür müssen wir verstehen, wie wir in sozialen Gefügen Kommunikation richtig deuten lernen und angemessen darauf reagieren können. Die meisten von uns gehen davon aus, dass sie andere Menschen gut lesen können bzw. sich gut einfühlen können und dementsprechend auch Machtspielchen schnell durchschauen. Aber ist das so? Tatsächlich überschätzen wir meistens unsere emotionale und soziale Intelligenz.
Wir können Situationen oft hervorragend im Rückblick analysieren und erklären. Das Ganze erscheint uns dann so klar und logisch, dass es die Erinnerungen verfälscht, und so glauben wir dann, schon in der Gegenwart die sozialen Gefüge durchschaut zu haben… Tja, schön wär’s.

Situationen schneller durchschauen

Aber die nächste Situation, in der wir uns vor den Kopf gestoßen fühlen, kommt garantiert. Und wir haben sie nicht kommen sehen. Wie du aber Machtspiele im selben Augenblick schneller erkennst und richtige Reaktionsmuster findest, das erfährst du in unseren nächsten Online-Seminaren.
Für alle, die neugierig geworden sind, empfehlen wir die Vorstellung der Basics am 13. Oktober. Wer sich dann noch intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, ist beim Deep Dive Livestream zum Thema Machtspielchen am 20. Oktober herzlich willkommen.

Du bist an diesem und anderen spannenden und informativen Online-Workshops interessiert? Dann schau dir doch gleich die nächsten Termine auf unserer cubeacademy-Webseite an und sichere dir einen Platz - völlig kostenlos!

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Sophie Friedrich

Sophies Erfahrung aus Strategieberatung, Startups & Coaching steht für menschlich orientierten Wandel & Innovation, um die optimale Kombination aus süß & salzig, die Lust auf mehr macht, zu schaffen.